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09 Dec 2014

Choosing a German Email Provider

Why not just use Gmail1? Because if you're not paying for the service, you are the service. Google gives you Gmail for free, and in return they analyze and market your data. That's a fair deal, as far as I am concerned. But not a deal I want to make.

For one thing, I just don't like the idea of someone else reading through my email. Furthermore, I'd like my emails to be hosted in the same country I live in2, so that all the laws that protect the privacy of my letters are just as valid for my emails. So a German email provider it is.

First, I tried mail.de. They show ads, even if you pay them. Also, their web interface is surprisingly ugly. No thank you.

Then, I found posteo.de, and they seemed to be doing everything right! Hosted in Germany, a buck a month, with a focus on security and privacy, and seemingly developed by friendly people. They even try to be environmentally friendly. In summary: perfect!

After half a year of using Posteo, though, I have found a few niggles. The web interface can't search mailboxes with a lot of emails–I have an archive directory with 14k emails and the search wouldn't work. Their support says that's because there are too many messages in that directory. Also, they have had a bit too much down time for my taste: I experienced three outages of about two hours each in the last half year. Not a deal breaker, but it doesn't exactly instill confidence in their infrastructure.

Enter mailbox.org. Also German, also a buck a month, also friendly and safe and eco-conscious. But with a much nicer web interface, support for custom domains, and a working search box. They even support ActiveSync, which you'll like if you use Outlook or Windows Phone. In other words, Posteo done right. I'm sold.

Footnotes:

1

Or outlook.com, which is the same deal from Microsoft. Use this if you don't like Google's "priority" inbox and wonky IMAP support.

2

For the record, Microsoft has made a point of having servers in each user's country and abiding by that country's law.

Tags: computers
28 Mar 2009

Synchronisieren von Google, Äpfeln, Fenstern und Telefonen

cloud.jpg

Ich hatte lange Zeit zwei Computer, einen Desktop und einen Laptop, jeweils mit verschiedenen Betriebssystemen und Datensätzen. Um dennoch immer mit den selben Daten arbeiten zu können, verwendete ich eine externe Festplatte. Obwohl sehr low-tech, funktionierte diese Lösung absolut tadellos: Meine Linux-Kisten mounteten die Festplatte automatisch in ihr jeweiliges home-Verzeichnis und so konnte ich auf verschiedenen Computern arbeiten, ohne mich um die Synchronizität der Daten kümmern zu müssen.

Fast-forward ein Jahr, tausche Linux gegen Apple und finde es jetzt doch sehr anstrengend, immer eine externe Festplatte mit mir herumzuschleppen – Apple-Snob, der ich bin. Sieht auch unelegant aus, dieses schwarze Kästchen an den hübschen Laptop zu klemmen. Es muss also eine andere Lösung her, um immer auf beiden Rechnern mit aktuellen Dateien arbeiten zu können. Es bietet sich an: MobileMe (damals noch .Mac), genauer, die iDisk, also ein Stück online-Speicher bei Apple, auf dem man von mehreren (Apple-) Rechnern aus arbeiten kann. Das Angebot ist verlockend, aber leider erfüllt MobileMe meine Erwartungen nicht, es gehen Daten verloren und ich ärgere mich, jemals Geld für diesen Dreck ausgegeben zu haben.

Eine Alternative finde ich in Dropbox, welches die Vision des immer synchronen Datenspeichers "in the cloud" endlich erfüllt, wenn auch als Ordner und nicht als Laufwerk. Inzwischen erbringt auch Syncplicity diese Leistung, wenn auch mit einem eigenen Set an Einschränkungen (Es ist aber noch Beta, also kein Grund zur Sorge).

Dennoch: ganz zufrieden bin ich nicht, einfach, weil zwei Rechner immer eine gewisse Menge "mental overhead" bedeuten. Allein, nicht immer am selben Gerät zu sitzen stellt einfach eine Irritation dar, die im Grunde nicht nötig ist. Na gut, und dieses neue "Unibody"-MacBook Pro ist einfach sexy. Also, tausche iMac + MacBook gegen MacBook Pro. Das löst -logisch- auch alle Synchronizitätsprobleme.

Aber ich wäre nicht der Sohn meines Vaters, wenn ich nicht immer noch mehr technischen Schnickschnack haben müsste, enter: the iPhone. Dank Apple und iTunes ist es natürlich kein Problem, Kalender, Email, Kontakte und Musik immer synchronisiert zu halten; Kabel reinstecken, iTunes machen lassen und fertig. Perfektioniert wird das alles aber erst durch Beihilfe von Google, welches durch ActiveSync (sprich: Exchange) nun auch alle meine Kontakte, Kalendereinträge, Emails und Dokumente auf allen Geräten zur Verfügung stellt. Dieses Setup ist nun endlich wirklich extrem zufriedenstellend. Es ist zwar ein Haufen Kleinkram, den man durcharbeiten muss, bis man das alles richtig konfiguriert hat, aber hat man das einmal getan funktioniert es wirklich tadellos! Und Syncplicity und Dropbox laufen auf dem Rechner einfach nur noch als Backup weiter.

Tags: computers
19 Mar 2009

Western Digital Festplatten-Umtausch mit Überraschungen

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Ich hatte mir vor einer Weile eine externe Festplatte nur für TimeMachine gekauft. Denn TimeMachine ist super, die einzige Backup-Lösung die ganz bewusst nie in Erscheinung tritt es sei denn man braucht sie. TimeMachine läuft leise und unbeachtet im Hintergrund, und gibt mir dieses flauschige Gefühl von Sicherheit, quasi das unsicht- und spürbare Kondom der Computerwelt (bzw. Apple-Welt).

…Bis ich einmal den fatalen Fehler beging, meine externe Festplatte HOCHZUHEBEN. Nicht ruckartig, nicht gewaltsam, sondern tatsächlich sehr sanft, aber wohl gerade zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn die Festplatte gab ein leises Klick von sich und hörte auf zu funktionieren.

Es handelt sich hierbei um eine externe Festplatte der Marke Western Digital MyBook mit 500 Gigabytes, gekauft bei Norskit. Ein Anruf beim Verkäufer ergab, dass dies eine alte Bestellung (weltbewegende 9 Monate) sei und ich daher bei einer anderen Nummer anrufen sollte. Eine sehr freundliche Mitarbeiterin teilte mir dort mit, dass die Firma leider Insolvent sei und ich meine Supportanfrage daher an den Hersteller richten sollte. Und was soll ich sagen? EIN GLÜCK, dass sie das sagte!

Denn auf der Webseite von Western Digital gibt es nicht nur eine Support-Telefonnummer, sondern gleich ein komplettes austausch-Programm für Festplatten, welches vollkommen automatisiert abläuft: Man gibt die Modellnummer seiner Festplatte und -für Notfälle- seine Email-Adresse an und bekommt sofort eine neue Festplatte zugeschickt, mit der einzigen Auflage, die alte, defekte Platte innerhalb von 30 Tagen einzuschicken. Und tatsächlich wurde die neue Platte prompt am nächsten Tag verschickt und kam heute pünktlich per UPS bei mir an.

Faszinierend, so wünsche ich mir Kundenservice. Der einzige Wermutstropfen ist, dass Western Digital offenbar nicht sehr überzeugt von der Ausfallsicherheit seiner Festplatten ist, wenn sie so viel Infrastruktur für den einfachen Austausch bereitstellen… Na egal, ich will mal nicht meckern ;-)

Nachschlag: Es stellt sich heraus, die neue Festplatte unterscheidet sich ein wenig von der alten: Sie ist silber statt schwarz und hat zwei Firewire 800 Anschlüsse anstatt Firewire 400 – ein Glück, dass auch Kabel mitgeliefert wurden, sonst könnte ich sie jetzt nicht anschließen!

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